SPD Bad Neuenahr Ahrweiler
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14:52 Alter: 2 yrs
Kategorie: Highlight, SPD, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Landespolitik

Nicht nur Blumenschau, sondern Garant für nachhaltige Entwicklung

07.07.2017

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Schweitzer, informierte sich über Landesgartenschau 2022. Neben einer Vorstellung des Konzeptes für die Landesgartenschau stand auch ein Besuch des Kurparks auf dem Programm.


„Das Konzept überzeugt, die Stadt ist stark aufgestellt und auf einem sehr guten Weg. Ich freue mich schon jetzt auf die Landesgartenschau 2022“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im rheinlad-pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer bei seinem Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Astrid Schmitt, die in dieser Legislaturperiode auch den Wahlkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler mitbetreut, war er im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour in die Kreisstadt gekommen, um sich zusammen mit Offiziellen der Stadt und Vertretern der örtlichen SPD über die Planungen und den Stand der Vorbereitungen für die Landesgartenschau im Jahr 2022 zu informieren.
„Wie es die Stadt mit der neu gegründeten Landesgartenschaugesellschaft angeht, wird die Landesgartenschau 2022 nicht nur eine schöne Blumenschau, sondern wird eine nachhaltige Entwicklung für die Kreisstadt und die gesamte Region über Jahre hinaus zur Folge haben“, so Schweitzer zu der vorgestellten Planung durch den 1. Beigeordneten Detlev Koch und die beiden Geschäftsführer der Landesgartenschaugesellschaft, Jens Heckenbach und Thomas Schwager-Guillemenet im Rathaus.

Wie ein blaues Band wird die Ahr auf einer Länge von 6,5 Kilometern durch die Landesgartenschau führen. Vom Apollinarisstadion in Bad Neuenahr bis zum Kloster Calvarienberg in Ahrweiler werden sich entlang dieser Achse verschiedenste Themengärten, Veranstaltungsflächen und Projekte wie auf einer Perlenschnur aneinander reihen. Die Palette reicht von „schwebenden und heilenden Gärten“ über einen „Garten der Religionen“, einen „Garten der Genüsse“ und urbane Ufergestaltung bis hin zu Kleingartenanlagen für die Stadtbewohner und Mehrgenerationenwohnprojekte. Und immer wird Wasser eine zentrale Rolle spielen.
Dies wurde bei der Präsentation durch einen simulierten Überflug über das zukünftige Gelände eindrucksvoll demonstriert. „Wir werden in den nächsten fünf Jahren noch viel bewegen müssen“, so Jens Heckenbach. „Wir werden städtische, aber auch private Flächen einbeziehen und bisher schon Vorhandenes aufwerten und in einen neuen Kontext stellen.“
„Sicher werden auch Belastungen auf unsere Bürgerinnen und Bürger zukommen. Aber wir werden transparent vorgehen und alle mitnehmen. Die Begeisterung und Beteiligung ist schon jetzt enorm“, so Koch zur Stimmung in der Bevölkerung.

„Wir wollen eine klimaneutrale und möglichst barrierefreie Landesgartenschau auf die Beine stellen. Viele Besucher sollen mit der Bahn anreisen. Dazu muss nicht nur der Haltepunkt Ahrweiler Markt umgebaut werden, sondern es müssen an vielen Stellen Maßnahmen ergriffen werden. Das gestaltet sich nicht immer einfach“, so der 1. Beigeordnete. Dies wurde auch beim Rundgang im Kurpark deutlich, wo die marode Substanz zum Abriss der vorhandenen Kurparkrandbebauung, mit Ausnahme der Orchestermuschel, zwingt.
„Wenn es hier oder anderswo Probleme geben sollte, werden wir gerne versuchen zu helfen“, versprachen Alexander Schweitzer und Astrid Schmitt. Ebenso unterstützen sie die Pläne, dass Tickets des ÖPNV auch bis nach NRW hinein gelten. „Es kann nicht sein, dass die Landesgrenze ein Hindernis für eine klimafreundliche Anreise ist“, so Schweitzer.

Dass die Vorbereitungen im Plan sind, veranschaulichte Geschäftsführer Schwager-Guillemenet an Hand einer Zeitleiste. Er machte auch klar, dass die sechs Monate der Gartenschau ein Ausnahmezustand für die Stadt sein werden und dass auch im Bereich der Gastronomie noch einiges angeschoben werden muss. „Aber wir sind bereit und im Plan“, so Schwager- Guillemenet. Im Plan sind auch die Finanzen. „Von den 18,4 Millionen Euro, die die Landesgartenschau voraussichtlich kosten wird, übernimmt das Land den Löwenanteil von 13 Millionen Euro. Wir wissen, dass hier ein tolles Projekt umgesetzt wird. Die Landesgartenschau und andere Maßnahmen werden als Katalysator wirken, so dass die Stadt und die gesamte Region nachhaltig profitieren", so Alexander Schweitzer. Diese zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen werden von den Verantwortlichen auf zirka 35 Millionen Euro geschätzt.

„Direkt nach der Vergabe der Landesgartenschau im September 2016 an Bad Neuenahr-Ahrweiler sind alle tatkräftig die große Aufgabe angegangen. Davon konnte ich mich heute überzeugen. Dafür danke ich allen Beteiligten. Ich bin sicher, dass wir eine tolle Landesgartenschau 2022 erleben werden“, so Alexander Schweitzer nach seinem gut zweieinhalbstündigem Informationsbesuch.
Auch Astrid Schmitt zeigte sich vom Projekt und der Stadt begeistert. „Sicher werde ich nun auch privat öfters nach Bad Neuenahr-Ahrweiler kommen“, versprach sie.