SPD Bad Neuenahr Ahrweiler
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Kategorie: Highlight, Bad Neuenahr-Ahrweiler

SPD fordert Seilbahn nach Ramersbach

01.04.2016

Im Falle eines Zuschlags für eine Landesgartenschau 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler fordern die Sozialdemokraten noch einige Ergänzungen am Konzept. Nach den guten Erfahrungen bei der Bundesgartenschau in Koblenz soll eine Seilbahn zwischen Pius-Wiese und Ramersbach errichtet werden.


Am 31. März hat die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler offiziell ihre Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 eingereicht. Die Kreisstadt-SPD befürwortet diese Bewerbung vehement. Besonders überzeugend ist für die Sozialdemokraten das Konzept, die Landesgartenschau in der gesamten Stadt zu veranstalten und auf diese Weise alle Stadtteile von der Veranstaltung partizipieren und profitieren zu lassen. Von der Ahr als 'rotem Faden' der Landesgartenschau hatte Bürgermeister Guido Orthen in diesem Zusammenhang gesprochen.

Im Falle eines Zuschlags für eine LaGa 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler fordern die Sozialdemokraten jedoch noch einige Ergänzungen am Konzept. „Auch die etwas abgelegenen Ortsteile müssen in die Landesgartenschau eingebunden werden“, machte der Vorsitzende der Kreisstadt-SPD, Jörn Kampmann, deutlich. Die größte Herausforderung sei, den Ortsteil Ramersbach angemessen einzubeziehen. „Aufgrund der Entfernung von der Kernstadt wäre hier eine Ergänzung des Mobilitätskonzeptes erforderlich.“ Die SPD ist der Auffassung, dass nach den guten Erfahrungen bei der Bundesgartenschau in Koblenz eine Seilbahn zwischen Pius-Wiese und Ramersbach errichtet werden sollte. Diese könnte nach der Landesgartenschau weiter betrieben werden, um Wanderer in die Eifel zu transportieren aber auch, um die Abhängigkeit der Ramersbacher und Ramersbacherinnen vom Auto zu verringern. „Eine Seilbahn würde Ramersbach auch langfristig als Wohn- und Arbeitsort attraktiver machen. Von der daraus resultierenden überregionalen Bedeutung, würden auch unsere touristische Infrastruktur und die Gastronomie dauerhaft profitieren“, ist sich Ortsvorsteher Fritz Langenhorst sicher.

„Uns ist bewusst, dass der Bau einer Seilbahn ein aufwendiges und nicht ganz preisgünstiges Projekt wäre. Wir sind aber davon überzeugt, dass die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und insbesondere der Ortsteil Ramersbach hiervon dauerhaft profitieren würden. Denkbar wären verschiedene, touristisch ausgesprochen attraktive Trassenführungen, etwa entlang des Amseltals, hoch über dem Bachemer Bach oder mit atemberaubendem Blick über das Kloster Calvarienberg“, gibt sich Kampmann zuversichtlich.

Wenig Sorgen machen sich die Sozialdemokraten hinsichtlich der Finanzierung: „Der Betrieb wird sich aufgrund der Magnetwirkung einer solchen touristischen Attraktion selbst finanzieren. Was die Baukosten angeht, gehen wir von üppigen Zuschüssen aus. Gerade die EU betrachte den Bau und die Finanzierung von Seilbahnen bekanntermaßen als eine ihrer Kernkompetenzen“, so Kampmann.