SPD Bad Neuenahr Ahrweiler
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13:45 Alter: 4 yrs
Kategorie: Highlight, SPD, Landespolitik, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Termine

SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler ehrte langjährige Mitglieder

08.05.2015

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, war zu Gast bei der Mitgliederversammlung SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Ehrung langjähriger Parteimitglieder.


Die Ehrung langjähriger Parteimitglieder stand im Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung der SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Beisein des stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Hendrik Hering, MdL, wurden zahlreiche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Erwin D'Ooghe (55 Jahre), Sigi Belz und Fritz Neuss (beide 40 Jahre), Doris Bruch, Werner Jahr und Sven Rogatschew (alle 25 Jahre) sowie Maria Luise Rösner und Karl-Heinz Roth (beide 10 Jahre) erhielt von Hering ihre Ehrenurkunden.

Im Anschluss an die Ehrungen sprach Hendrik Hering zur Versammlung und ging auf aktuelle Themen der Landespolitik ein. Mit deutlichen Worten verurteilte er den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Limburgerhof: „Flüchtlinge sind in Rheinland-Pfalz herzlich willkommen. Fremdenfeindlichkeit hat bei uns keinen Platz.“ Er wies auf die Notwendigkeit von Zuwanderung für die rheinland-pfälzische Wirtschaft hin, die händeringend nach Fachkräften suche. Für Standortentscheidungen von Unternehmen werde das Fachkräftepotenzial in der jeweiligen Region immer entscheidender.

Mit Blick auf die kommende Landtagswahl zeigte sich Hendrik Hering überzeugt: „Die Kernfragen, die die Landtagswahl entscheiden werden sind: Wer hat die besseren Konzepte und wer hat das bessere Personal?“ Aktuelle Umfragen zeigten, dass der SPD bei den für die Menschen in Rheinland-Pfalz wichtigen Themen die höheren Kompetenzwerte zugemessen werden. Zudem werde Ministerpräsidentin Malu Dreyer deutlich beliebter und kompetenter eingeschätzt als ihre Herausforderin. „Ich bin daher zuversichtlich, dass die SPD ihre erfolgreiche Arbeit für Rheinland-Pfalz auch über das Jahr 2016 hinaus fortsetzen kann“, zeigte sich Hering optimistisch.

Als Kernanliegen der Sozialdemokratie bezeichnete Hering die Chancengleichheit. „Darum ist uns die Bildungspolitik so wichtig und darum sehen wir es als politische Notwendigkeit, qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsangebote kostenfrei zur Verfügung zu stellen.“ Nur so könne sichergestellt werden, dass alle Kinder von diesen Angeboten profitieren können und nicht aus finanziellen Gründen hiervon ausgeschlossen bleiben. Die Pläne der Opposition, die Gebührenfreiheit wieder abzuschaffen, kritisierte er als unsozial. Die Gebühren würden eben nicht nur Wohlhabende belasten sondern bereits bei kleinen Einkommen spürbar werden. „Die CDU möchte 80 Mio. € im Jahr von Eltern kleiner Kinder abkassieren. Das werden wir nicht zulassen“, betonte Hering.

Mit Blick auf die guten Wirtschaftsdaten des Landes zeige sich, dass die SPD in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren eine sehr gute Wirtschaftspolitik gemacht habe. „Viele wissen gar nicht, wie erfolgreich Rheinland-Pfalz wirtschaftlich ist“, stellte Hering fest. Mit der höchsten Exportquote aller deutschen Flächenländer, einem sehr hohen Anteil an Industrieproduktion und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten gehört Rheinland-Pfalz zu den wirtschaftlichen Spitzenreitern im deutschen Ländervergleich. „Damit Rheinland-Pfalz an der Spitze bleibt, brauchen wir auch in Zukunft Investitionen in die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft. Hierfür braucht es in Rheinland-Pfalz weiterhin eine SPD-geführte Landesregierung. Wir haben die besseren Konzepte für die Zukunft“, schloss Hering seinen Vortrag.

Jörn Kampmann, Ortsvereinsvorsitzender und SPD-Landtagskandidat, dankte Hering für seinen Besuch und die engagierte Ansprache: „Hendrik Hering hat deutlich gemacht, dass die SPD in den vergangenen Jahren einen großen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung von Rheinland-Pfalz geleistet hat und auch für die vor uns liegenden Herausforderungen die besseren Antworten hat. Wir werden in den nächsten Monaten deutlich machen, dass Rheinland-Pfalz auch weiterhin von einer SPD-geführten Landesregierung um Ministerpräsidentin Malu Dreyer regiert werden muss.“