SPD Bad Neuenahr Ahrweiler
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Kategorie: Highlight, Fraktion, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Gefahren für Gesundheit durch Zunahme von Funkmasten in der Stadt?

13.04.2019

Auf Einladung der SPD-Stadtratsfraktion Bad Neuenahr-Ahrweiler kam es jetzt zu einem Gespräch mit dem Vorstand der „Bürgerinitiative zur Minderung der Strahlenbelastungen in Wohngebieten e.V.“. Die Initiative hatte sich 2017 gegründet.


v.r.: SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Kasel, BI-Vorsitzender Andreas Meyer

Auf Einladung der SPD-Stadtratsfraktion Bad Neuenahr-Ahrweiler kam es jetzt zu einem Gespräch mit dem Vorstand der „Bürgerinitiative zur Minderung der Strahlenbelastungen in Wohngebieten e.V.“. Die Initiative hatte sich 2017 gegründet, nachdem auf einem Wohngebäude in Ahrweiler, Ecke Ramersbacher-/ Gierenzheimer Straße, ein großer Mast mit mehreren Antennen für den Mobilfunk errichtet wurde. Nach aktuellem Baurecht war dies wohl nicht zu beanstanden. Gleichwohl aber setzt sich die Bürgerinitiative zum Ziel, über die von solchen Antennenanlagen ausgehenden Strahlenbelastungen aufmerksam zu machen und nach Lösungen zu suchen, diese zu minimieren.

Die Frage nach möglichen kommunalen Handlungsfeldern war jetzt Gegenstand des Meinungsaustauschs von SPD-Fraktion und BI. Einig waren sich beide Seiten darin, dass es nicht darum gehe, den technischen Fortschritt aufzuhalten, Mobiltelefonie oder kabelloses Internet zu verteufeln. Gleichwohl aber müsse ein großes Augenmerk darauf liegen, die von solchen Anlagen ausgehenden und heute von niemanden mehr ernsthaft angezweifelten Strahlenbelastungen auf ein Mindestmaß zu begrenzen. In einer Konzentrierung auf Standorte außerhalb geschlossener Wohnbesiedlung besteht vielleicht eine reale Umsetzungsmöglichkeit. BI-Vorsitzender Andreas Meyer: „Wer heute mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird die Zunahme an Sendeanlagen sehr deutlich feststellen. Deshalb muss es in der Stadtplanung und -entwicklung ein Thema sein, mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen auf die Menschen in der Stadt zu begrenzen.“

Hierzu sagte die SPD-Stadtratsfraktion ihre grundsätzliche Unterstützung zu. Fraktionsvorsitzender Werner Kasel: „Wir müssen diesem bedeutsamen Thema, gerade in unserer Stadt mit hohem Anspruch an die Gesundheitsförderung, ein unbedingtes Augenmerk schenken. Dazu gehört die Anwendung rechtlicher Vorschriften ebenso wie die konsequente Suche nach geeigneten Schritten, Gefahrenquellen auf ein unabwendbares Mindestmaß zu beschränken. Auch müssen die Weiterentwicklungen in der Technik mit Minimierung von Belastungen konsequent umgesetzt werden“.

Fraktion und BI-Vertreter wollen weiter im engen Kontakt zur Frage bleiben, wie Schutz und Prävention für die Menschen durch kommunale Schritte umgesetzt werden können, ohne dabei die Versorgung mit Mobiltelefonie oder Internetnutzung einschränken oder aufzuhalten wollen.