Sie liegt seit mehr als vier Jahren im Kurpark, unmittelbar an der Ahr: Die Maria-Hilf-Brücke, vielmehr das, was die Flut 2021 von ihr übrig ließ. Fast genauso lange wird in den städtischen Gremien diskutiert, was daraus werden soll. Jetzt final im Stadtrat am 15.12. Alle Varianten lagen auf dem Tisch und fanden aus unterschiedlichen Gründen keine Zustimmung. Die SPD-Fraktion schlug dann einen Kompromiss vor: Einen Teil des Brückentorsos in die entstehende Heilwasserausstellung integrieren und den Rest verwerten. SPD-Ratsmitglied Jürgen Saess: „Das würde idealerweise die Heilwirkung des Wassers einerseits und seine zerstörerische Kraft andererseits veranschaulichen.“ Diesem Gedanken folgte dann eine Mehrheit des Rates und der Fortbestand eines Brückenteil als dauerhafte Mahnung ist somit gewährleistet.




