Erstmals im Herbst 2023 wurden die städtischen Gremien mit einem besonderen Wohnbauprojekt befasst: Seit geraumer Zeit herrscht auf dem Gelände des ehemaligen Hotels „Goldener Anker“, Mittelstraße 10-18 in Bad Neuenahr rege Bautätigkeit. Es entsteht ein Wohnprojekt mit insgesamt 99 Wohnappartements bis zu rund 60 qm Größe. Der gesamte Wohnkomplex entsteht mit Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau. Die KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH & Co. KG als Bauherrin erhält hierfür Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von rund 13,2 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro. Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) übergab die Förderbescheide vor wenigen Tagen in Anwesenheit von Landrätin und Erstem Beigeordneten der Stadt an die Investoren. Durch die Förderung kann der Wohnraum für eine Miete in Höhe von 6,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für Haushalte mit niedrigen Einkommen bzw. 7,40 Euro für Haushalte mittleren Einkommens zur Verfügung gestellt werden. Außer Wohnungen entstehen ein Gastronomiebereich, Gewerbeflächen und eine Tiefgarage. Die Planung sieht zudem eine besonders nachhaltige Bauweise vor.

„Auf dem früheren Hotelgelände „Goldener Anker“ entsteht ein Neubeginn: Mit Unterstützung von Mitteln aus der sozialen Wohnraumförderung wird nicht nur bezahlbares Wohnen realisiert, sondern gleichzeitig ein attraktives Wohnquartier geschaffen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass gutes Wohnen auch die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedeutet. Die KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler errichtet barrierefreie Wohnungen, Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung und bietet zusätzlich den Bewohnerinnen und Bewohnern ein vielfältiges Dienstleistungsangebot. Das schafft die Grundlage dafür, dass Mieterinnen und Mieter möglichst autonom bis ins hohe Alter leben können“, erklärte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

Die SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler, die sich seit langem für eine Verbesserung der Wohnungssituation stark macht. freut sich, dass erstmals seit vielen Jahren wieder sozialer Wohnungsbau in der Stadt möglich ist – nicht zuletzt, weil die Förderbedingungen seitens des Landes zurückliegend deutlich verbessert wurden.